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Ralf Hasford: Digitales Geschäftsmodell oder digital gestütztes Geschäftsmodell

Digitales Geschäftsmodell oder digital gestütztes Geschäftsmodell?

Tausche das Geschäftsmodell, nicht die Mannschaft!

Ralf Hasford: Geschäftsmodelle sind sensibel und bestimmen alle unternehmerischen Prozesse. Darum ist vor einem Wandel vieles zu beachten.

Wie alt ist Ihr Geschäftsmodell?

Das Geschäftsmodell beschreibt die Wertschöpfung im Unternehmen sowie die Interaktion mit dem Kunden. Baut auf Werte, Ziele und Interessen der Inhaber / Geschäftsführung auf. Geschäftsmodelle offenbaren schnell Schwächen und Fehler und lassen notwendige Korrekturen und Änderungen vor der Umsetzung umsetzen. Alle Geschäftsprozesse orientieren sich am Geschäftsmodell.

Passt das Geschäftsmodell Ihres Unternehmens noch zu der Art, wie Sie heute arbeiten und leben? Überprüfen Sie die Art, wie Sie mit Ihrem Smartphone arbeiten, wie Sie den Urlaub buchen oder wie Sie mit Lieferanten und Kunden kommunizieren?

Sie kennen sicher den Spruch: „Never change a running system“, doch ist es nur eine ungenaue Abwandlung des eigentlich aus dem Sport kommenden „never change a winning team“. Das besitzt eine andere Aussagekraft! Besonders für das Geschäftsmodell muss dieser Spruch seine Anwendung finden.

Also tauschen Sie nicht die Mannschaft, sondern das Geschäftsmodell, um flexibel und erfolgreich zu bleiben. Es bedeutet aber nicht, nach Lust und Laune neue Geschäftsmodelle auszuprobieren, sondern dies nur dann zu tun, wenn es gute Gründe gibt.

Wenn Ihre Prozesse im Rahmen der digitales Transformation erhoben und gestrafft werden, wäre die Zeit reif, über Ihr Geschäftsmodell nachzudenken. Doch welches Geschäftsmodell passt zu Ihrem Unternehmen? Was kann bei der Überarbeitung Ihrer Prozesse und dem Einzug in das ERP optimiert werden und welche Art von Arbeitsprozessen müssen angepasst werden?

Module des Geschäftsmodells

Die einzelnen Module, die im Geschäftsmodells betrachtet werden, sind:

  • Angebot / Kundennutzen
  • Prozess der Wertschöpfung
  • Kundenkommunikation / Kundeninteraktion
  • Geldfluss / Gewinnverteilung
  • Ressourceneinsatz
  • Investition / Reinvestition

Schneller Wechsel oder evolutionärer Prozess

Wann haben Sie zum letzten Mal darüber nachgedacht? Und wie ändert man im laufenden Betrieb das Geschäftsmodell? Es gibt zwei Arten des Wechsels, die sich als praktikabel herausgestellt haben.

„Geschäftsmodell Evolution“

… Unternehmenslogik bleibt erhalten

  • Effizienzsteigerung aus technologischer Entwicklung
  • Produkte und Serviceleistungen werden digital veredelt
  • Produktfunktionen werden digitalisiert
  •  Produktnahe digitale Services

„Geschäftsmodell Disruption“

… Unternehmenslogik wird stark verändert

  • Umbau auf Wert- und Serviceorientierung
  • Offene Konzepte: Service statt Kauf
  • Wertschöpfung durch Gesamtsystem über gesamten Lebenszyklus
  • IT getriebene Technologien kommen zum Einsatz

Es gibt drei Gründe, es doch zu tun:

  • Validierte Fakten auf Grundlage betriebswirtschaftlicher Ereignisse, unter Berücksichtigung der Erfahrungen und Erkenntnissen von Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Beratern bedingen Veränderung.
  • Stichhaltige Zahlen einer qualitativen Marktforschung bilden die Basis für Änderungen.
  • Fortschreitende digitale Transformation bietet die Möglichkeit, einen grundlegenden Wettbewerbsvorsprung zu erlangen.

 

Haben Sie Lust auf Austausch auf Augenhöhe? Ich biete dazu Seminare und moderiere Workshops zur Optimierung von Geschäftsmodellen und Prozessen. Hier geht’s weiter zur Terminvereinbarung auf der Hasford.de Webseite. Ich führe Sie schneller zum Return of Investment mit Workshop • Seminar • Meeting. Ich schlage vor, wir starten dort, wo Sie stehen.

 

Ralf HasfordModerator und Berater | VBU Partner

Moderator | Sprecher – Marke, Industrie 4.0 im Mittelstand autorisierter Berater Offensive Mittelstand: Business Kommunikation, INQA Unternehmenscheck, Unternehmensentwicklung mit Erfolgsfaktor Business DNA. Kommunikation ist die wertvollste Errungenschaft der denkenden Menschheit, jetzt wird sie verstärkt in die Welt der Technik implantiert. Werte und Ziele in der Kommunikation machen sie unverwechselbar, eigenständig, überzeugend.

 

 

IoT CPS CPPS Geschäftsmodell CMR Moderation von Workshop und Seminar

4.0 … Aber was heißt das eigentlich?

4.0 … Selbstorganisation in Produktion und Dienstleistung

IoT und CPS – Risiken und Chancen im Mittelstand 4.0

4.0 = smart, vernetzt, autonom
Selbstbestimmt auf Grundlage von Echtzeitdaten und Algorithmen

Bei dem Ausspruch Vier – Null fragen wahre Fans: Gegen wen haben wir gespielt? Doch es ist kein Spiel, sondern die Skala „selbstbestimmter und sich selbst organisierender Arbeit“. Sie bestimmen, welche Stufe Ihr Unternehmen erreichen wird, die vierte ist zur Zeit die höchstmögliche.

Die Aufgabe ist es jetzt, die Transformation möglichst vieler Bereichen zu realisieren. Denn nur wenn Produktion und Dienstleistung weiterhin in Deutschland geschehen können, behalten wir unsere gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Grundlagen.

Innovation und Zusammenarbeit starten

Die Worte „Arbeiten 4.0“, „Industrie 4.0  Technologie“ und „Mittelstand 4.0“ – um nur einige zu benennen – sind marketingträchtige Buzzworte. Was aber heißt Arbeit, Technologie und Mittelstand in Bezug auf Selbstbestimmung in ihrem Unternehmen? Wie realisieren Sie „sich selbst organisierende Arbeit“ und wie helfen Technologie, ITK und externes Wissen dabei?

Die ITK schafft für jeden der alten wegfallenden Berufe im Moment schon 2,5 neue Jobs. Dass es Jobs im Mittelstand sind, steht noch nicht fest. Inwieweit ändern sich bei Ihnen bereits die Arbeitsplatzbeschreibungen? Passen Ihre Antworten und Leistungen zu Herausforderungen und Bedürfnisse Ihrer Kunden?

Das Internet der Dinge ist voller Assistenzsysteme und in Verbindung mit dem Datenkern entstehen CPS, die Daten erfassen und Dienstleistungen und Geschäfte zulassen, an die heute vielleicht noch keiner denkt … Haben Sie bereits Fragen gestellt und Antworten gefunden, die mit „Mein Unternehmen 4.0“ überschrieben sind?

Ich moderiere Seminare und Workshops, in denen meine Kunden ihre Zukunft planen, validieren und starten. Sollten auch Sie ein Interesse haben, über die möglichen und sehr bald notwendigen Änderungen nachzudenken, so freue ich mich auf den Kontakt mit Ihnen.

Ralf Hasford.

 

Begriffe der digitalen Transformation … 4.0:

  • 4.0 = Smart, vernetzt, autonom (Selbstbestimmt auf Grundlage von Echtzeitdaten und Algorithmen)
  • IoT = Internet of Things (Dinge mit Sensoren, die Daten via Internet Protokoll versenden)
  • IoS = Internet of Service (Ereignis-, Momentan- und Verbrauchsdaten basierender Service)
  • ERP = Enterprise-Resource-Planning (Umfassendes digitales Unternehmens-Cockpit)
  • CPS = Cyber-physisches System (Verbund aus IoT und selektivem Datenspeicher)
  • CPPS = Cyber-physisches Produktionssystem (Selbststeuernde Produktion)
  • CRM = Customer-Relationship-Management (Alle Verbindungen mit den Kunden)
2016 – Jahr der Digitalisierung im Mittelstand

Digitalisierung im Mittelstand – ein Dauerbrenner

Digitalisierung – was bedeutet das für Sie?

Kommentar zur Mittelstand 4.0 Studie des IFM

Das Thema Digitalisierung und darauf aufbauende Geschäftsmodelle begleiten mich seit 2014. Für mich als Berater bedeutet es, viele Stunden mit Weiterbildung und in Diskussionen zu verbringen, denn Industrie 4.0 Technologien lassen sich nicht einfach auf den Mittelstand anwenden. Die Voraussetzungen und Kulturen unterscheiden sich deutlich voneinander. Nun liegt eine Studie zum Thema vor: „Bedeutung der Digitalisierung im Mittelstand“ (IfM-Materialien Nr. 244). Lesen Sie hier meine persönliche kommentierte Zusammenfassung, VBU Partner, Ralf Hasford.

Hasford Business Moderation. Erfolgreich in digitalen Zeiten

Erfolgreich in digitalen Zeiten

Aufrütteln: Studie „Bedeutung der Digitalisierung im Mittelstand“

Wie es begann, zum Massenthema zu werden? In der Studie hat das Institut für Mittelstand IFM Bonn im November 2015 die Ergebnisse der Befragung von überwiegend mittelständischen Unternehmen veröffentlicht. Christian Schröder, Susanne Schlepphorst und Rosemarie Kay haben im Auftrag der Stadtsparkasse Düsseldorf im Frühjahr 2014 eine Unternehmensbefragung im Großraum Düsseldorf durchgeführt. Schwerpunkt: Einschätzungen der Bedeutung der Digitalisierung für das eigene Unternehmen, untergliedert in Allgemein / Vertrieb / Produktion / Personal / Datensicherheit / Geschäftsmodell. Von ca. 3.800 Unternehmen haben 227 Unternehmer den standardisierten Fragebogen vollständig beantwortet.

Zusammenfassend kann gesagt werden, für einen Großteil der befragten Unternehmen haben Digitalisierung und digitale Geschäftsmodelle eine hohe Bedeutung erlangt. Wenn der Begriff auch nicht einheitlich verstanden wird. Gleichzeitig stellt die Studie fest: „Dass sich die Digitalisierung für Unternehmen lohnt, deutet der positive Zusammenhang zwischen Unternehmen mit hohem Umsatzwachstum und einem gleichzeitig hohen Digitalisierungsgrad an.“

Die immer bleibende Frage: Ohnmacht oder Ignoranz?

Mit der Unternehmensgröße verändern sich die eigenen Einschätzungen, wie man für die Digitalisierung vorbereitet sei. Unternehmen mit mehr als 10 Mio. € Umsatz sehen sich besser vorbereitet als kleinere Unternehmen. Unternehmen mit einem Jahresumsatz 2 … 10 Mio. € schätzen ihren Stand selbst als „schlecht“ ein. Jedoch muss festgestellt werden, dass „Digitalisierung“ für viele der kleineren Unternehmen immer noch die eigene Webseite und maximal ein Onlineshop bedeutet. Hoffentlich hat sich der Blick hier im zurückliegenden Zeitraum kolossal gewandelt.

Der Versuch die Ursachen zu benennen

Die eigene IT-Abteilungen (IT = Informationstechnologie) wird als Treiber der Digitalisierung identifiziert. Kostengründe und hoher Ressourcenaufwand würden gerade bei kleinen Unternehmen auf die IT-Nutzung verhindernd wirken. Die Folge ist eine geringe IT Spezialisierung mit der akuten Gefahr, die komplexeren Trends der IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) zu verschlafen und damit ihre Relevanz zu verkennen. Das bedeutet, dass Worte wie ERP Systeme, CRM oder MES, Einsatz von RFID sowie sensorbasierende Datenerfassung weiterhin nur ein undeutliches Rauschen in den Ohren von Inhaber und Geschäftsleitung auslösen. Jeder dritte Befragte sagte, „den zahlreichen Trends in der Informations- und Kommunikationstechnologie kaum noch folgen zu können“.

Schockierend ist, dass kleinere und größere Unternehmen diese Einschätzung im gleichen Maße treffen. Das weist darauf hin, dass die Informationsdefizite gerade bei kleinen Mittelständlern noch viel tiefersitzen.

Digitalisierungsprozesse werden durch die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) vorangetrieben, begünstigt durch eine ständig steigende Leistungsfähigkeit von Hard- und Software. Das Internet of Things (IoT), also die zunehmenden Vernetzung von Gegenständen durch das World Wide Web, ist ein Beispiel dafür (es wird auch niemanden verwundern), dass sich heute bereits mehr als 90% aller Mikroprozessoren in intelligenten Produkten und Produktionsanlagen befinden, Tendenz steigend. IKT-Technologie und deren Produkte bieten den Nutzern, durch einen mit der Nutzung in Verbindung stehenden Service, einen ständigen Mehrnutzen. Zugleich sinken die Einstiegspreise für die Technologie. Das führt zu einer schnellen Verbreitung von digitalen Produkten in nahezu allen Lebensbereichen.

Zauberwort 4.0

Unter dem magischen Begriff Industrie 4.0 Technologien wird im Mittelstand spätestens seit Beginn 2015 die vollständige Vernetzung von Produktionsabläufen, der Einsatz von sich selbst steuernder Logistik sowie IoT Gegenständen und Geräten derzeit viel diskutiert. Während einige sich schon angewidert entfernen, haben andere die technische Voraussetzung geschaffen, um intelligente Maschinen und Produkte einzusetzen, die miteinander kommunizieren. Kommunikation ist dabei der Schlüssel, das Werkstück wird in die Lage versetzt, Informationen über seinen Bearbeitungszustand und derzeitigen Aufenthaltsort auszusenden, verbunden mit dem Datenzugriff auf Konstruktion und käuferseitige Konfiguration erhöhen sich Produktindividualität und Qualität. Die Sensoren in Produktionsmaschinen melden, wann ein Verschleißteil ausgewechselt werden muss, fordern via Internet die nächste Wartung an und informieren über alle Bearbeitungseventualitäten bei den Produkten. Alle Daten zusammengefasst, entsteht in vernetzten Unternehmen ein Cyber-physikalisches System. Es ist eine Art Gedächtnis der Produkte und kann den ganzen Lebenszyklus begleiten und abbilden.

Digitalisierung ist ein Prozess – und jeder erlebt ihn anders

Die Einrichtung der IP-basierten Produktion (IP = Internet Protokoll), ist ein evolutionärer Prozess. In mittelständischen Unternehmen steht er noch am Anfang. Um so wichtiger, hier nicht den technologischen Anschluss zu verlieren. Die Studienteilnehmer wurden daher auf den Einsatz von digitalen Prozessen zu den folgenden drei Punkten befragt: Beschaffung, Abstimmung von Arbeitsabläufen, Logistik. Hier ist eine internetbasierte Unterstützung die technologische Voraussetzung für ein zukunftsträchtiges „Fit für Industrie 4.0“.

Was heißt eigentlich Business Intelligence?

Während in der Beschaffung 43% der Unternehmen bereits internetbasiert arbeiten, werden die Abstimmungsprozesse in den Arbeitsabläufen nur zu 26% digital gestützt, Spitzenreiter ist hier der Dienstleistungssektor. Bei der Organisation und dem Monitoring der Logistik sind es 35%, die auf digitalisierte Lösungen setzen, wobei hier das verarbeitende Gewerbe hervorsticht. Als ernüchternd stellt sich der Einsatz der Digitalisierung in der Produktion da.

Um logistische Vorgänge in Echtzeit zu erfassen, werden Auto-ID-Technologien (RFID, Barcode oder NFC) eingesetzt. Ca. 35% der an der Studien teilnehmenden Unternehmen nutzen bereits diese Technologie – 7% sind in der Planungsphase. Mangelnde Relevanz gilt für die Unternehmen ohne Inhouse-Logistik.

Digitale Unterstützung des Vertriebs

Für die meisten Unternehmen ist die eigene Homepage Dreh- und Angelpunkt der digitalen Vertriebsstrategie. So ergibt die Studie, dass mehr als 90% eine eigene Homepage für den Vertrieb einsetzen. Jedes dritte Unternehmen nutzt Social Media oder plant deren Nutzung im Jahr 2016 zu starten. Dies unabhängig von der Unternehmensgröße. Das heißt allerdings noch nicht, das die Sozialen Medien etwa schon ins Echtzeit Monitoring aufgenommen werden.

Der Einsatz von Social Media wird von der Kundenstruktur abhängig dargestellt. Eins von drei Unternehmen, das B-2-C Handel treibt, nutzt heute bereits Facebook, Twitter, Google oder Youtube für den Vertrieb, bei reinem B2B Handel sind es nur 25%.

Personalgewinnung oder sind Fachkräfte online zu finden?

Eine entscheidende Frage ist im Mittelstand der Fachkräftemangel. Daher wurde auch die Mitarbeitergewinnung betrachtet. Der demografische Wandel wirkt sich im Mittelstand stark aus. Dazu verschärft sich zur Zeit noch der Wettbewerb um Fachkräfte, denn Großunternehmen sind für Studienabgänger die attraktiveren Arbeitgeber. Wie kann Personalbeschaffung digital erleichtert werden, insbesondere die Suche von Auszubildenden und jungen Nachwuchskräften?

40% der Unternehmen nutzen die unternehmenseigene Homepage für Stellenanzeigen, 8% betreiben eigene Bewerbungsportale – hier sind es ausschließlich die großen mittelständigen Unternehmen. Das Einbinden sozialer Medien in die Personalbeschaffung liegt bei 15%.

Schreibtischtäter

Dank moderner Informations- und Kommunikationstechnologie können viele Bürotätigkeiten auch ohne eine Anwesenheit beim Arbeitgeber ausgeführt werden. Arbeit kann durch internetbasierte Vernetzung sogar völlig ortsunabhängig erfolgen. Vorausgesetzt, es besteht ein externer Zugriff auf E-Mails und Dateien und entsprechende Arbeitsmodelle wurden vereinbart. Den externen E-Mail Zugriff ermöglichen 64% der Unternehmen, je größer das Unternehmen, je höher die Chance. Die Hälfte der kleinen Unternehmen (Umsatz < 1 Mio. €) bei größeren (ab 50 Mio. € Umsatz) ist es Standard. Welcher, ist unabhängig von der Branche.

Anders ist es beim externen Zugriff auf die Dateien, hier sind es 49% aller Unternehmen. Großunternehmen bieten  den Zugriff häufiger an, als die kleineren Unternehmen. Wer den Zugriff verweigert, hält es a) für nicht relevant und/oder es bestehen b) große Sicherheitsbedenken. Ca. 13% der Mitarbeiter arbeiten regelmäßig von Zuhause.

Datensicherheit ernst nehmen … doch meist ohne Plan

Wer sich von den Unternehmen stärker mit die Digitalisierung auseinandersetzt, sieht die hohe Bedeutung der Datensicherheit. Wobei große Unternehmen mehr Wert auf Datensicherheit legen. Als Gründe dafür werden benannt: höherer Kommunikationsbedarf, stärkere Vernetzung und höherer Innovationsgrad. Hier gibt es auch immer eigene IT-Abteilungen und Sicherheitsvorschriften für Mitarbeiter.

Dazu gibt die Studie folgende Erklärung: „… Investitionen sind für große Unternehmen leichter zu realisieren als für kleine Unternehmen. Dies belegt eine Studie im Auftrag des BMWi, aus der hervorgeht, dass deutsche mittelständische Unternehmen IT-Sicherheitsrisiken zwar als Bedrohung wahrnehmen, aber keine ausreichenden Gegenmaßnahmen ergreifen (vgl. WIK Consult 2012). Lediglich 37% der KMU haben schriftlich niedergelegt, welche IT-Sicherheitsregeln gelten. Gemäß einer laufenden Trendumfrage des TÜV-Süd, die gemeinsam mit der Ludwig-Maximilian-Universität München durchgeführt wird, und an der über 2.000 Unternehmen (Stand Oktober 2014) teilgenommen haben, haben 39% der Unternehmen kein systematisches Vorgehen im Falle von Datenschutzverletzungen definiert.“

Wie Digitalisierung den Widerhall im Geschäftsmodell findet

Digitalisierung ist ein weltumspannender Megatrend und die Veränderungen sind nicht mehr rückgängig zu machen. Chancen und Risiken der Digitalisierung werden in unterschiedlichem Maße wahrgenommen, doch ist nahezu jedes Unternehmen mit seinem Geschäftsmodell betroffen. 86% der befragten Unternehmen geben an, dass internetbasierte Informations- und Kommunikationstechnologien Teil ihres Geschäftsmodells sind. Anderseits gibt die Mehrheit an, IKT sei aber nicht entscheidend für das Geschäftsmodell. Das macht mich ratlos. Ich stehe auf dem einzigen Gleis weit und breit und höre einen Zug kommen, doch sehe ich ihn nicht …

Nun ja, immerhin wird diesen Geschäftsmodellen ein unterstützender Charakter attestiert. 25% jedoch sagen, ihr Geschäftsmodell wäre ohne IKT nicht mehr denkbar. Das gilt eher für Unternehmen aus dem Handel als dem Bausektor.

Mahnend beschreibt die Studie, dass erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle zu passgenaueren, preisgünstigeren und schnelleren Lieferzeiten führen – und auch Zahlungen unkomplizierter ablaufen. Und ja, es ist richtig, Digitalisierung erleichtert den Zugriff auf ständig verfügbare Informationen und gestattet das Vergleichen von Produkt- und Servicequalität.

Befragte benannten folgende Sorgen: ständig wachsender Wettbewerb, Preisverfall, sinkende Kundenbindung, weniger menschlicher Kontakt zu Geschäftspartnern, Notwendigkeit der Datensammlung von Nutzerdaten und Wünschen … Als positiv benannt wurden: individualisierte Produkte, gezielte Angebote.

Weichenstellung Richtung Markt

Zitieren will ich abschließend das Fazit der Studienmacher: „Der Mittelstand bildet mit einem Anteil von ca. 95% an allen Unternehmen das wirtschaftliche Rückgrat in Deutschland und wird weltweit als sehr leistungsfähig anerkannt. Die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit nahezu aller kleinen und mittelständischen Unternehmen hängt jedoch u.a. davon ab, ob die vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung für das eigene Unternehmen nutzbar gemacht werden (können).“

Die Ergebnisse der Studie können uns in zweierlei Weise ins neue Jahr begleiten, als Mahnung und als Leitstrahl für die Arbeit im eigenen Unternehmen. Digitalisierung ist nicht in einem Tag getan und zu keiner Zeit abgeschlossen. Ob es das Monitoring des Social Media Streams betrifft oder die Einrichtung eines ERP Systems, die mit der Digitalisierung der Prozesse beginnt, die Früchte werden ein besserer Stand im sich immer stärker internationalisierenden Wettbewerb sein. Global denken, regional handeln. Starten wir dort, wo Sie heute stehen.

Ralf Hasford
Partner im VBU und Kompetenzteam Mittelstand 4.0

Die IfM Studie finden Sie hier: http://www.ifm-bonn.org/uploads/tx_ifmstudies/IfM-Materialien-244_2015.pdf

Start in die Digitalisierung: http://fels-oder-brandung.de

 


Moderator | Sprecher – Marke, Industrie 4.0 im Mittelstand autorisierter Berater Offensive Mittelstand: Bussiness Kommunikation, INQA Unternehmenscheck, Unternehmensentwicklung mit Erfolgsfaktor Business DNA. Kommunikation ist die wertvollste Errungenschaft der denkenden Menschheit, jetzt wird sie verstärkt in die Welt der Technik implantiert. Werte und Ziele in der Kommunikation machen sie unverwechselbar, eigenständig, überzeugend.Schneller auf den Punkt kommen.

Digitale Transformation findet immer breitere Anwendungsbereiche in der Arbeitswelt.

Hasford mit seinem Berliner Büro arbeitet als Business Moderator und Coach. In Workshops, Meetings und Führungskräftecoachings arbeitet er strukturiert und systemisch. Sein Arbeitsfeld erstreckt sich von der internen Konfliktmoderation und Problemlösung bis zu Werte, Ziele, Innovationen.

Neue Geschäftsmodelle können die Wirtschaft beflügeln – Hasford führt Sie dahin, dass Sie mit neuen Geschäftsmodellen den richtigen Platz im Markt finden. Sie zu den Antworten zu führen, ist seine Arbeit und Leidenschaft. Er moderiert Workshop, Meeting, Seminare und Fachtagungen souverän und bringt Sie schneller auf den Punkt.

 

Hasford | Business Kommunikation … http://hasford.deinfo@hasford.de | Goßlerstr. 22, 12161 Berlin

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