Category Archives: Mittelstand News

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Rainer sucht einen Nachfolger – Wenn der Familienbetrieb verkauft werden muss

Seit 35 Jahren ist Rainer Gresförder stolzer Besitzer eines Metallbaubetriebs. Als junger Mann hat er sich selbstständig gemacht, ganz ohne Kapital und ohne fremde Hilfe.

Textkompetenz erwerben!

Adressatengerecht schreiben: Textkompetenz lernen

Ein kleines Kompendium, Teil 1: Generelle Regeln für die Textkompetenz

Adressatengerechtes Schreiben ist ein elementarer Baustein gelungener Kommunikation und damit der (auf Schriftsprache bezogen) Textkompetenz. Das kann sich auf Websitetexte des Unternehmens beziehen, auf Printformate wie Broschüren oder Leaflets, auf Blogbeiträge, eben auf jedes Medium, in dem via Schriftsprache der erste Kontakt zwischen dem Aussender einer Botschaft und dem potentiellen Adressaten entsteht. Gelungene Kommunikation beinhaltet immer ein antizipatives Element, das wiederum aus drei Basisanforderungen besteht:

  1. Ich schlüpfe als Aussender einer Botschaft in den Kopf des Gegenübers und überlege, was dieses Gegenüber an meiner Botschaft interessieren könnte.
  2. Dies wiederum setzt voraus, dass ich mir überlege, in welchem Umfeld das Gegenüber, das ich mit meiner Botschaft erreichen möchte, sich bewegt, welche Interessen dieses Gegenüber hat und
  3. wie ich dazu beitragen kann, dass diese Interessen des Gegenübers von mir bedient werden.

Dies ist das emotionale Element von Kommunikation – und es ist zugleich das Grundverständnis von PR: Ich wecke in meinem Gegenüber den Wunsch, meine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen oder Interesse für meine Botschaft zu entwickeln, indem ich die Welt aus den Augen meines Gegenübers sehe und beschreibe: Hier liegt der große Unterschied zur Reklame: Reklame bedeutet, dass ich zuvorderst mein eigenes Produkt anpreise  – egal, ob es für mein Gegenüber relevant ist oder nicht.

Struktur: Das Fundament für Textkompetenz

Gleichberechtigt gilt es, das rational-strukturelle Element der Kommunikation zu bedienen – dies ist mehr als nur ein Element von Textkompetenz, die Textstruktur ist das Fundament, auf dem – später – ein guter Text aufsetzen kann. Ich vergleiche dies immer gern mit dem Bau eines Hauses: Ich beginne nicht Bade-,- Schlaf- und Wohnzimmer einzurichten, solange nicht klar, was es überhaupt für ein Haus wird (ein Bungalow, ein Einfamilienhaus, ein Reihenhaus?), wie der Grundriss aussieht und welche Zimmer wie viele Quadratmeter haben werden? Je klarer, sprich strukturierter eine schriftliche Botschaft (dies gilt natürlich in gleichem Maß für das gesprochene Wort, etwa im Rahmen eines Vortrags) aufbereitet ist, umso höher ist die Chance, dass der Adressat der Botschaft diese auch versteht. So ist die Rangfolge der Argumentation bei der strukturell-inhaltlichen Gestaltung einer Website (oder einer anderen schriftsprachlichen Plattform) von großer Bedeutung: Welches ist die Kernbotschaft und wie differenzieren sich hieraus erwachsende Detailaussagen in die Tiefe hinein?

Die großen „W“: Eckpfeiler für Textkompetenz

Bei der strukturellen Aufbereitung der Unternehmensbotschaft spielen die großen „W“ (Wie, wer, warum, woher, wohin etc.) eine entscheidende Rolle. Die Struktur eines (beim Vortrag gesprochenen) Textes macht für den Leser (Zuhörer) den Erzählfaden transparent; eine professionelle Erzählstruktur ist also auch ein Dienst am Lesenden bzw. Zuhörenden. Ich als Aussender der Botschaft überschütte meinen Leser (Zuhörer) nicht ungeordnet mit meinen Aussagen, sondern mache mir vorher die Mühe, mich in den Leser (Zuhörer) hineinzuversetzen und dementsprechend meine Botschaft aufzubereiten.

Ein Text (Vortrag) sollte grundsätzlich sämtliche großen „W“ berücksichtigen:

  • Was ist Thema?
  • Wer ist Handelnder?
  • Warum ist das Thema jetzt relevant?
  • Wie gehen wir mit dem Thema um?

Es gibt ggf. noch weitere „W“, die zu beachten sind, etwa:

  • Woher kommt das Thema?
  • Wohin entwickelt sich das Thema?
  • Welche Handlungserfordernisse gibt es?

In einem Überblick wie diesem können natürlich nur Basiselemente von Textkompetenz erläutert werden; Textkompetenz ist ein nicht endender kontinuierlicher Prozess, in den neue Elemente der Kommunikation einfließen, wie etwa das Schreiben eines Blogs oder eine professionelle Social Media-Präsenz, in der eigene Gesetze herrschen.

 


Katharina Daniels (VBU-Bundespartnerin) ist von Haus aus Journalistin (Zeitungs- und Onlineredakteurin) und arbeitet seit vielen Jahren als Kommunikationsberaterin für Geschäftsführungen, Vorstände und Einzelunternehmer.

Weitere Teile der Serie:

Teil 2: Bloggerecht schreiben

Teil 3: Social Networks sinnvoll bespielen

Botschaft transportieren

© Foto: Ralf Hasford 2017

Umsatzsteigerung durch gezielte Neukundengewinnung mit Andreas Baldauf

November-Stammtisch in Berlin zum Thema „Umsatzsteigerung durch gezielte Neukundengewinnung“ mit Andreas Baldauf

VBU Beratertreffen 2016

VBU-Bundestreffen: Kompetenz für unsere Kunden

VBU-Bundestreffen der Partner und Partnerinnen

Das Beraternetzwerk des Verbundes Beratender Unternehmer (VBU) wächst mit seinen Kunden.

Wir sind dann Partner für Lösungen, wenn wir die Themen besetzen, die unsere Kunden bewegen – und: Gemeinsam sind wir besser als Einzelexperten;

VBU bedeutet vielschichtige und fundierte Kompetenz; das ist unsere Markenidentität als Verbund im Interesse unserer Kunden. Berater, die dieses Verständnis von Professionalität teilen, sind uns herzlich willkommen.

Gemeinsam Lösungen entwickeln – für ein kundenorientiertes Beraterverständnis: das ist der Themenschwerpunkt unseres VBU-Bundestreffens in Bad Honnef an diesem Wochenende vom 23. auf den 24. Oktober. Wir wollen mehr als den klassischen „after-work-process“, wo gute Ideen (wer kennt das nicht!) dann doch nicht umgesetzt werden; wir wollen mehr als das Einschwenken auf die „bewährte“ Route. Wir wollen mehr, weil auch unsere Kunden mehr erwarten von einem Beraternetzwerk.

Ausbau des Kompetenz-Pools

Drei Themen besetzt der VBU bereits; die Unternehmernachfolge, Mittelstand 4.0 und Mittelstand International; auf unserem Bundestreffen an diesem Wochenende bauen wir unseren Kompetenz- und Expertenpool mit sich ergänzenden Expertisen und Gewichtungen zu identischen Themen weiter aus. Nur ein Beispiel: Ein Mittelstandsunternehmen sucht kompetente Unterstützung im Zuge der Digitalisierung; hier braucht es (unter anderem!) strategischen, technischen und kommunikativen Sachverstand.

Vertrauen ist analog

Glaubwürdig anbieten kann der Berater umfassende Expertise und Kompetenz nur im Verbund mit Kollegen – und: nur gemeinsam mit Verbandskollegen, denen er vertraut. Und da endet die Leistungsfähigkeit der virtuellen Netze. Vertrauen ist analog. Dieses kollegiale Miteinander im gemeinsamen Interesse von Kundengewinnung und Kundenbindung stärkt der VBU durch zweimal im Jahr stattfindende, jeweils zweitägige Bundestreffen (im Frühjahr immer in Berlin, im Herbst immer in einem anderen Bundesland), die in Gestalt von dialogorientierten und arbeitsintensiven Workshops zunehmend an interaktivem Charakter gewinnen. Und natürlich kommt auch das lockere Miteinander und Kennenlernen nicht zu kurz – immer am ersten Abend des zweitägigen Bundeskongresses entspannen sich die VBU-Kollegen beim Restaurantbesuch oft ortstypischer Coleur.

An Beraterkollegen:

Wir freuen uns über und auf tatkräftiges Mittun in unserem Verbund!
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, lernen Sie uns kennen!

 


Verbund beratender Unternehmer e.V.
Adenauerallee 12-14, 53113 Bonn

Telefon +49 228 966985 –19
E-Mail vorstand@vbu-berater.de

Der VBU auf dem 5. Landeskongress der Offensive Mittelstand

Der VBU Verbund Beratender Unternehmer e. V. war auch in diesem Jahr wieder mit einem Stand beim zwischenzeitlich 5ten Landeskongress der 'Offensive Mittelstand' und der 'Offensive Gutes Bauen' in Stuttgart / Baden-Württemberg vertreten.

Was macht eigentlich Eckhard Kowalewski?

Eckhard Kowalewski, Jahrgang 1962, begann seine Laufbahn Mitte der 80er Jahre bei der WMF AG. Die ersten Kontakte zur Gastronomie und Hotellerie stammen aus der Wendezeit. Schon Anfang 1990 beauftragte die WMF ihn mit dem Aufbau der Vertriebs Organisation in der damaligen DDR.

Ralf Hasford: Digitales Geschäftsmodell oder digital gestütztes Geschäftsmodell

Digitales Geschäftsmodell oder digital gestütztes Geschäftsmodell?

Tausche das Geschäftsmodell, nicht die Mannschaft!

Ralf Hasford: Geschäftsmodelle sind sensibel und bestimmen alle unternehmerischen Prozesse. Darum ist vor einem Wandel vieles zu beachten.

Wie alt ist Ihr Geschäftsmodell?

Das Geschäftsmodell beschreibt die Wertschöpfung im Unternehmen sowie die Interaktion mit dem Kunden. Baut auf Werte, Ziele und Interessen der Inhaber / Geschäftsführung auf. Geschäftsmodelle offenbaren schnell Schwächen und Fehler und lassen notwendige Korrekturen und Änderungen vor der Umsetzung umsetzen. Alle Geschäftsprozesse orientieren sich am Geschäftsmodell.

Passt das Geschäftsmodell Ihres Unternehmens noch zu der Art wie Sie heute arbeiten und leben? Betrachten Sie die Art wie Sie mit Ihrem Smartphone arbeiten, wie Sie den Urlaub buchen oder wie Sie mit Lieferanten und Kunden kommunizieren?

Sie kennen sicher den Spruch: „Never change a running system“, doch ist es nur eine ungenaue Abwandlung des eigentlichen aus dem Sport kommenden „never change a winning team“. Das besitzt eine andere Aussagekraft! Besonders für das Geschäftsmodell muss dieser Spruch seine Anwendung finden.

Also tauschen Sie nicht die Mannschaft sondern das Geschäftsmodell um flexibel und erfolgreich zu bleiben. Es bedeutet aber nicht nach Lust und Laune neue Geschäftsmodelle auszuprobieren, sondern nur, wenn es gute Gründe gibt.

Wenn Ihre Prozesse im Rahmen der digitales Transformation erhoben und gestrafft werden, wäre die Zeit ran, über die Geschäftsmodelle nachzudenken. Doch welches Geschäftsmodell passt zu Ihrem Unternehmen? Was kann bei der Überarbeitung Ihrer Prozesse und dem Einzug in das ERP optimiert werden und welche Art von Arbeitsprozessen müssen angepasst werden?

Module des Geschäftsmodells

Die einzelnen Module, die im Geschäftsmodells betrachtet werden, sind:

  • Angebot / Kundennutzen
  • Prozess der Wertschöpfung
  • Kundenkommunikation / Kundeninteraktion
  • Geldfluß / Gewinnverteilung
  • Ressourceneinsatz
  • Investition / Reinvestition

Schneller Wechsel oder evolutionärer Prozess

Wann haben Sie zum letzten Mal darüber nachgedacht? Und wie ändert man im laufenden Betrieb das Geschäftsmodell? Es gibt zwei Arten des Wechsels, die sich als praktikabel herausgestellt haben.

„Geschäftsmodell Evolution“

… Unternehmenslogik bleibt erhalten

  • Effizienzsteigerung aus technologischer Entwicklung
  • Produkte und Serviceleistungen werden digital veredelt
  • Produktfunktionen werden digitalisiert
  •  Produktnahe digitale Services

„Geschäftsmodell Disruption“

… Unternehmenslogik wird stark verändert

  • Umbau auf Wert- und Serviceorientierung
  • Offene Konzepte: Service statt Kauf
  • Wertschöpfung durch Gesamtsystem über gesamten Lebenszyklus
  • IT getriebene Technologien kommen zum Einsatz

Es gibt drei Gründe es doch zu tun:

  • Validierte Fakten auf Grundlage betriebswirtschaftlicher Ereignisse, unter Berücksichtigung der Erfahrungen und Erkenntnissen von Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Beratern bedingen Veränderung.
  • Stichhaltige Zahlen einer qualitativen Marktforschung bilden die Basis für Änderungen.
  • Fortschreitende digitale Transformation bietet die Möglichkeit einen grundlegenden Wettbewerbsvorsprung zu erlangen.

 

Haben Sie Lust auf Austausch auf Augenhöhe? Ich biete dazu Seminar und moderiere Workshops zur Optimierung von Geschäftsmodellen und Prozessen. Hier gehts weiter zur Terminvereinbarung auf der Hasford.de Webseite. Ich führe Sie schneller zum Return of Investment mit Workshop • Seminar • Meeting. Ich schlage vor, wir starten dort wo Sie stehen.

 

Ralf HasfordModerator und Berater | VBU Partner

Moderator | Sprecher – Marke, Industrie 4.0 im Mittelstand autorisierter Berater Offensive Mittelstand: Bussiness Kommunikation, INQA Unternehmenscheck, Unternehmensentwicklung mit Erfolgsfaktor Business DNA. Kommunikation ist die wertvollste Erungenschaften der denkenden Menschheit, jetzt wird sie verstärkt in die Welt der Technik implantiert. Werte und Ziele in der Kommunikation machen sie unverwechselbar, eigenständig, überzeugend.

 

 

Unternehmernachfolge – das VBU Kompetenzteam

Es ist eines der größten Wirtschaftsthemen unserer Zeit – ganz besonders im Mittelstand: Wie sichere ich oder wer sichert den Fortbestand meines Unternehmens? Wer führt das Unternehmen operativ weiter? Im Sinne des Unternehmens und des Unternehmers, der die Zügel übergeben will oder muss. Sollen die Entscheidungen einem anderen, Jüngeren überlassen werden, der doch nie die Lebenserfahrung mitbringen kann, die den Unternehmer auszeichnet?

Mittelstand 4.0 – das VBU Kompetenzteam

"Mittelstand 4.0" steht für den aktuellen Handlungsbedarf in Bezug auf die Digitalisierung im mittelständischen Unternehmen und den daraus resultierenden Veränderungen. Als Berater erleben wir es täglich: der Mittelstand steht seit Jahren unter Druck…

Mittelstand International – das VBU Kompetenzteam

Die Internationalisierung des Mittelstands bietet Chancen und birgt Risiken. Das VBU Kompetenzteam unterstützt und begleitet mittelständische Unternehmen bei der erfolgreichen Durchführung der Internationalisierung auf Absatz- und Beschaffungsmärkten mit Fokus USA und China.

Begleitung des Seniors auf dem Wege der erfolgreichen Unternehmernachfolge

Im Rahmen der VBU Partnerschaften suchen wir deutschlandweit Partner für die aktive Akquise mittel-ständischer Unternehmer, die sich mit dem Gedanken befassen, ihren Betrieb in jüngere Hände zu übergeben.

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