Author Archives: Katharina Daniels

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Elefant im Porzellanladen? Was Unternehmen für ihre Pressepräsenz (nie) tun sollten

Das muss doch nun jeder Pressefritze sehen, wie besonders ich bzw. wie besonders mein Unternehmen ist. Und die wollen nichts über mich schreiben? Frechheit! Im Ernst, so wird’s nichts mit Ihnen und Ihrer Pressepräsenz…..Weiterlesen

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Im Licht der Öffentlichkeit: Wer bin ich – und wenn ja wie viele?

Mein Unternehmen macht dies, kann jenes und noch viel mehr. Ob Unternehmen oder Einzelunternehmer: Wer in der Öffentlichkeit wahrgenommen und beachtet werden will, tut gut daran, sich auf bestimmte, markante Merkmale zu konzentrieren. .Weiterlesen

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Jeder mit jedem vernetzt

Adressatengerecht schreiben: Social Networks und ihre Gesetze

Sie haben etwas zu sagen, etwa in Ihrem Blog, und Sie möchten, dass es die Welt erfährt: Via Social Networks verbreiten Sie Ihre Botschaft in weite Kreise hinein – aber auch und gerade hier gilt: Gewusst wie; auch in der virtuellen Welt gibt es ganz eigene Gesetze gelungener Kommunikation…Weiterlesen

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Adressatengerecht schreiben: Mit dem Blog Aufmerksamkeit wecken

Was will der Autor eines Blog-Beitrags? Dass seine Inhalte im Netz gefunden und bei Google am besten gleich auf der ersten Seite und ganz weit oben platziert sind! Dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen, hat zwei Grundvoraussetzungen: Gute Schreibe und die Beachtung der SEO-Regeln, also des Search Engine Optimization-Prinzips….Weiterlesen

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Textkompetenz erwerben!

Adressatengerecht schreiben: Textkompetenz lernen

Ein kleines Kompendium, Teil 1: Generelle Regeln für die Textkompetenz

Adressatengerechtes Schreiben ist ein elementarer Baustein gelungener Kommunikation und damit der (auf Schriftsprache bezogen) Textkompetenz. Das kann sich auf Websitetexte des Unternehmens beziehen, auf Printformate wie Broschüren oder Leaflets, auf Blogbeiträge, eben auf jedes Medium, in dem via Schriftsprache der erste Kontakt zwischen dem Aussender einer Botschaft und dem potentiellen Adressaten entsteht. Gelungene Kommunikation beinhaltet immer ein antizipatives Element, das wiederum aus drei Basisanforderungen besteht:

  1. Ich schlüpfe als Aussender einer Botschaft in den Kopf des Gegenübers und überlege, was dieses Gegenüber an meiner Botschaft interessieren könnte.
  2. Dies wiederum setzt voraus, dass ich mir überlege, in welchem Umfeld das Gegenüber, das ich mit meiner Botschaft erreichen möchte, sich bewegt, welche Interessen dieses Gegenüber hat und
  3. wie ich dazu beitragen kann, dass diese Interessen des Gegenübers von mir bedient werden.

Dies ist das emotionale Element von Kommunikation – und es ist zugleich das Grundverständnis von PR: Ich wecke in meinem Gegenüber den Wunsch, meine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen oder Interesse für meine Botschaft zu entwickeln, indem ich die Welt aus den Augen meines Gegenübers sehe und beschreibe: Hier liegt der große Unterschied zur Reklame: Reklame bedeutet, dass ich zuvorderst mein eigenes Produkt anpreise  – egal, ob es für mein Gegenüber relevant ist oder nicht.

Struktur: Das Fundament für Textkompetenz

Gleichberechtigt gilt es, das rational-strukturelle Element der Kommunikation zu bedienen – dies ist mehr als nur ein Element von Textkompetenz, die Textstruktur ist das Fundament, auf dem – später – ein guter Text aufsetzen kann. Ich vergleiche dies immer gern mit dem Bau eines Hauses: Ich beginne nicht Bade-,- Schlaf- und Wohnzimmer einzurichten, solange nicht klar, was es überhaupt für ein Haus wird (ein Bungalow, ein Einfamilienhaus, ein Reihenhaus?), wie der Grundriss aussieht und welche Zimmer wie viele Quadratmeter haben werden? Je klarer, sprich strukturierter eine schriftliche Botschaft (dies gilt natürlich in gleichem Maß für das gesprochene Wort, etwa im Rahmen eines Vortrags) aufbereitet ist, umso höher ist die Chance, dass der Adressat der Botschaft diese auch versteht. So ist die Rangfolge der Argumentation bei der strukturell-inhaltlichen Gestaltung einer Website (oder einer anderen schriftsprachlichen Plattform) von großer Bedeutung: Welches ist die Kernbotschaft und wie differenzieren sich hieraus erwachsende Detailaussagen in die Tiefe hinein?

Die großen „W“: Eckpfeiler für Textkompetenz

Bei der strukturellen Aufbereitung der Unternehmensbotschaft spielen die großen „W“ (Wie, wer, warum, woher, wohin etc.) eine entscheidende Rolle. Die Struktur eines (beim Vortrag gesprochenen) Textes macht für den Leser (Zuhörer) den Erzählfaden transparent; eine professionelle Erzählstruktur ist also auch ein Dienst am Lesenden bzw. Zuhörenden. Ich als Aussender der Botschaft überschütte meinen Leser (Zuhörer) nicht ungeordnet mit meinen Aussagen, sondern mache mir vorher die Mühe, mich in den Leser (Zuhörer) hineinzuversetzen und dementsprechend meine Botschaft aufzubereiten.

Ein Text (Vortrag) sollte grundsätzlich sämtliche großen „W“ berücksichtigen:

  • Was ist Thema?
  • Wer ist Handelnder?
  • Warum ist das Thema jetzt relevant?
  • Wie gehen wir mit dem Thema um?

Es gibt ggf. noch weitere „W“, die zu beachten sind, etwa:

  • Woher kommt das Thema?
  • Wohin entwickelt sich das Thema?
  • Welche Handlungserfordernisse gibt es?

In einem Überblick wie diesem können natürlich nur Basiselemente von Textkompetenz erläutert werden; Textkompetenz ist ein nicht endender kontinuierlicher Prozess, in den neue Elemente der Kommunikation einfließen, wie etwa das Schreiben eines Blogs oder eine professionelle Social Media-Präsenz, in der eigene Gesetze herrschen.

 


Katharina Daniels (VBU-Bundespartnerin) ist von Haus aus Journalistin (Zeitungs- und Onlineredakteurin) und arbeitet seit vielen Jahren als Kommunikationsberaterin für Geschäftsführungen, Vorstände und Einzelunternehmer.

Weitere Teile der Serie:

Teil 2: Bloggerecht schreiben

Teil 3: Social Networks sinnvoll bespielen

Botschaft transportieren

© Foto: Ralf Hasford 2017

Unternehmensübergabe in Familienunternehmen

Unternehmensübergabe in Familienunternehmen

Höchste Relevanz angesichts der Generationenwende

Rund 135.000 Familienunternehmen brauchen bis 2018 (gerechnet seit 2014) einen neuen Chef; nur 12 Prozent schaffen die Weitergabe des Unternehmens bis in die dritte Generation, sogar nur ein Prozent bis in die fünfte Generation hinein. Klappt es nicht in der Familie, heißt es einen externen Kandidaten für die Unternehmensübergabe zu finden: „Warum so viele Betriebe keinen Nachfolger finden“ betitelt die FAZ ihren Beitrag zum dringlichen Problem.

Steuerliche und rechtliche Fallstricke, so die FAZ, seien Teil des Problems gescheiterter Nachfolgeregelungen. Von hoher Relevanz sind laut FAZ auch die Faktoren Fachwissen, Emotion und Kommunikation: Zu oft versäumten die Unternehmenslenker die Einbeziehung spezialisierter Fachleute in den Prozess und nicht selten sei das Thema emotional und von einer defizitären Kommunikation mit und zwischen den Beteiligten beherrscht.

Erfolg und Stolz: Reicht der Nachfolger mir das Wasser?

VBU-Experte Bernd Friedrich begleitet Unternehmen bei dem sachlich-fachlich aber auch emotional so brisanten Thema der Unternehmernachfolge und Unternehmensübergabe. Im Interview mit der Bloggerin Bianca Wörter präzisiert und pointiert Friedrich die neuralgischen Punkte – hier eine Auswahl mit Auszügen aus dem Interview:

Der Faktor Emotion: Loszulassen ist nach Friedrichs Beobachtung ein großes Problem, gerade für Unternehmer, die „dreißig, vierzig Jahre den Betrieb erfolgreich geführt haben, meist sogar in der zweiten oder dritten Generation.“ Wie soll in den Augen des vormaligen Entrepreneurs ein Nachfolger dasselbe leisten können?! „Erfolg und Stolz blenden die Unternehmer“ pointiert Friedrich. Hinzu kommt das Empfinden der Verantwortung. Schafft es der Nachfolger, den Betrieb so erfolgreich zu halten und damit auch den Mitarbeitern eine Arbeitsplatzsicherheit zu gewähren?

Scherz und Satire legen im Regelfall den Kern eines Problems offen, wie in dieser kleinen Überspitzung: Sagt der Direktor zum Angestellten: „Suchen Sie doch bitte in unserem Unternehmen nach einem jungen, intelligenten Mann mit Initiative und Zielstrebigkeit, der mich eventuell einmal ersetzen könnte!“ Angestellter: „Und wenn ich ihn gefunden habe?“ 
Direktor: „Dann werfen Sie ihn raus!“

Eine große emotionale Herausforderung liegt für den Unternehmenslenker auch in einer mit Sinn erfüllten Gestaltung seines Lebens nach der Unternehmensübergabe: Gerade diejenigen, deren Leben und Lebenswerk es war, das Unternehmen aufzubauen und erfolgreich weiterzuführen, sehen ihr Leben ohne diese Aufgabe möglicherweise als sinnentleert.

Was verkaufe ich? Was kaufe ich? Transparenz herstellen!

Die Unternehmensübergabe kann sich auch aufgrund einer defizitären Faktenlage kompliziert gestalten. „Ich muss den Betrieb informatorisch aufbereiten und eine Unternehmensbewertung vornehmen, denn der Kaufinteressent erwartet vernünftige und seriöse Angaben“ stellt Nachfolgeexperte Friedrich klar.

Der Faktor Information: Konkret bedeutet das die Erstellung eines Betriebsexposés mit umfassenden Informationen und Bildern, um dem Kaufinteressenten eine Grundlage für seine Entscheidung zu schaffen. Aber auch umgekehrt ist der scharfe Blick des externen Beraters und Begleiters in diesem komplexen Prozess von großem Wert: Ist der potentielle Übernahmekandidat wirklich am Objekt interessiert? Friedrich spannt hier den Bogen auch zum emotionalen Aspekt des Geschehens: „Zeigt er die Liebe und fachliche Neigung zu diesem Betrieb? Passt er von der Persönlichkeitsstruktur zum Veräußerer?“ und ganz pragmatisch: „Hat er die finanziellen Möglichkeiten, den Kaufpreis zu zahlen?“

Der Faktor Vertrauen: In der Bilanz mündet der gesamte Prozess nach den Erfahrungen Bernd Friedrichs in das so wichtige Vertrauen, das durch Kommunikation geschaffen werden kann: zuerst in das Vertrauen zwischen dem Veräußerer und dem spezialisierten Fachmann und später in das Vertrauen zwischen Veräußerer und Kaufinteressent resp. Nachfolger. Auf einer Vertrauensbasis, so Bernd Friedrich, „können Dinge verändert werden, die zu Beginn als nicht veränderbar galten und es kommt auch zum Abschluss des Kaufvertrages.“

Die Autorin: VBU-Kollegin Katharina Daniels,
Kommunikationsberaterin und Publizistin ist Mitglied des VBU-PR-Teams.

Das Interview mit VBU-Experte Bernd Friedrich
VBU-Kollege Bernd Friedrich ist Experte für Unternehmensnachfolge

News – Erfahrene Unternehmer-Berater im Verbund beratender Unternehmer stehen Ihnen und Ihrem mittelständischen Unternehmen zur Lösung Ihrer Aufgabe zur Seite – aus der Praxis für die Praxis. Beratung für B2B, KMU, Existenzgründer, Generationswechsel, Übergabe - Übernahme. Themen der einzelnen im Verbund arbeitenden Berater sind u.a. Organisation Coaching/Mentoring Produktmanagement Vertrieb Marke Markengestaltung Markenstrategie Controlling Mediation VBU Köln-Bonn Kreativität Innovationen Change Management Existenzgründung Unternehmensnachfolge Projektmanagement IT Einkauf Finanzen Restrukturierung Beschaffung Risikomanagement Recht Steuern Interim Management Sanierung Personal Prozessmanagement Social Media Beratung Rating Logistik Qualität Seminare/Workshops Analysen/Gutachten Vitalisierung Vorträge ... http://vbu-berater.de

Wie steht’s um die Unternehmernachfolge?

Unternehmernachfolge: VBU Partner im Interview

„Es ist eins der großen Wirtschaftsthemen unserer Zeit“ stellt Bernd Friedrich fest, auf Unternehmernachfolge spezialisierter Unternehmensberater. Im Interview mit dem Online Fachmagazin European Business Network pointiert Friedrich die wichtigsten Herausforderungen. Sein Kollege Georg W. Moeller, verleiht in einem weiteren Interview mit dem „Golfmagazin“ dem Thema noch einen zusätzlichen Akzent: Wie können Unternehmer auch nach der Übergabe ihr Leben die nächsten 25 bis 30 Jahre sinnvoll gestalten?

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Unternehmenswebsite: Der Faktor Emotion

Katharina Daniels, PR-Beraterin Kommunikation Print und Online

Die Unternehmenswebsite im Mix der Informationskanäle

Sie ist heute Standard: die Unternehmenswebsite. Geht es um mehr als um die kleine Kneipe für die Leute vom Kiez, ist die Findbarkeit des Unternehmens im Internet unerlässlich. Eine Website so zu gestalten, dass sie den Zwecken des Unternehmens wirklich dient, aber  stellt sich oft als herausfordernder dar als gedacht. Die kommunikative Aufstellung des Unternehmens in den Weiten des Webs birgt wesentlich mehr Facetten als die bloße Darstellung des Unternehmensprofils.

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Blogbeitrag schreiben

Blogbeitrag adressatengerecht schreiben


Blogbeitrag schreiben: Ein kleines Kompendium für VBU-Berater

Vorbemerkung:

Adressatengerechtes Schreiben ist ein elementarer Baustein gelungener Kommunikation. Gelungene Kommunikation beinhaltet immer ein antizipatives Element, das wiederum aus drei Basisanforderungen besteht:

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